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Velofahrer treten in Ennetbürgen 24 Stunden lang in Pedale

Für eine Sammelaktion zu Gunsten von Nidwaldnern in finanzieller Not haben sich prominente Sportler ein Velorennen geliefert.

Um 17 Uhr knallt der Startschuss, als am vergangenen Freitag der 24-Stunden-Event ab der Basisstation beim Restaurant Nidair in Ennetbürgen beginnt. Mit der Aktion sammelt der Buochser Peter Schmidiger Geld für Nidwaldner Personen und Familien, die durch die Coronakrise in finanzielle Not geraten sind. Mit einer geballten Ladung Energie starteten Schmidiger selbst und auch Skiass Marco Odermatt aus Buochs vor laufender Fernsehkamera zum Veloabenteuer. Nach der ersten Stunde klinkte sich Odermatt wie geplant aus.

Mit Pascal Christen, Alessandra Keller, Delia Durrer und Nina Christen konnten vier weitere Spitzensportler aus Nidwalden für diesen Anlass begeistert werden. Nicht zu vergessen der Wettergott, der definitiv auf der Seite des Teams war. Die erste Pause gönnte sich Peter Schmidiger nach drei Stunden. Dann übernahm Swiss-Paralympic-­Skisportler Pascal Christen auf dem Handbike das Zepter.

«Es war toll, dass mich Peter eine Runde begleitete und ich mich mit ihm während der Fahrt austauschen konnte. Ich bin stolz, dass ich ein Teil dieses Teams sein durfte», so Christen. Der flache Rundkurs rund um den Flugplatz kam ihm entgegen.

Spitzen- und Hobbysportler gemeinsam unterwegs

Schmidiger Peter und Skirennfahrer Odermatt Marco

Die Nachtablösungen übernahmen dann für je eine Stunde Schmidigers Velokollegen Daniel Diggelmann aus Büren sowie Daniel Steiner und der Autor dieses Textes. Der zweite Einsatz erfolgte für die drei Hobbyfahrer am Samstag.

In den Pausen füllte Schmidiger den Energiespeicher mit Rösti und Pasta, die von seiner Frau Christa liebevoll zubereitet worden war. Der hervorragend organisierte Anlass begleitete die Athleten in die Vollmondnacht mit jeweils einem der drei von der Autogarage Pargger zur Verfügung gestellten Elektroautos. Die Sicherheit war für Schmidiger ein zentraler Punkt, galt es doch die knifflige Fadenbrücke-Kreiselbaustelle zu meistern.

Einen grossen Effort leistete auch das ganze Betreuerteam, insbesondere Familie Schmidiger. Ski-Nachwuchshoffnung Delia Durrer übernahm am Samstagmittag für eine Stunde den Lead. Bald danach war die U23-Mountainbike-Weltmeisterin Alessandra Keller aus Ennetbürgen mit einem horrenden Tempo unterwegs. «Ich bin erstaunt, dass Peter Schmidiger mit bereits 360 Kilometern in den Beinen so gut mitgehalten hat», sagte Keller.

Schützin hat Idee gerne unterstützt

Zu guter Letzt wagte sich Topschützin Nina Christen aufs Rad und meinte nach der Zieleinfahrt: «Ich habe diese Idee gerne unterstützt. Dass die Spenden in unserer Region an Menschen in Not verteilt werden, finde ich umso schöner.»

Zu einem letzten Höhepunkt des in allen Belangen gelungenen Anlasses kam es am Samstagnachmittag: Alle noch anwesenden Sportler spulten die letzte Runde gemeinsam mit Peter Schmidiger und den Begleitfahrzeugen ab und genossen die Triumphfahrt in vollen Zügen. Überglücklich und übermannt von seinen Emotionen überquerte Schmidiger die Ziellinie. Körperlich und mental überstand er diesen Kraftakt ohne grössere Blessuren.

Das neunköpfige Team legte insgesamt 704 Kilometer zurück – davon 411 Schmidiger. Der Parcours wurde 88-mal umrundet. Dabei wurden total 2500 Höhenmeter zurückgelegt. Beeindruckt zeigte sich Schmidiger von der grossen Solidarität der Bevölkerung. «Da gab es Fans, die mich noch mitten in der Nacht mit der Trychle anspornten. Mit der einkehrenden Ruhe in der Nacht konnte ich die Momente auf dem Velo richtig geniessen.» Tief bewegt habe ihn der positive Austausch während der Fahrt mit seinen Teamkollegen. Der Buochser bedankte sich bei allen Sportlern, Helfern und Zuschauern. Vor allem aber allen bisherigen Spendern, den wirklichen Helden dieses Events.

Hinweis

Unter www.funders.ch/24h werden noch bis zum 14. Juni weitere Spenden zu Gunsten der Winterhilfe Nidwalden entgegengenommen.

Aus dem E-Paper vom 08.06.2020